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Informationsblatt

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WIR VON MWANA WANGE

Informationsblatt 2/2020

Editorial

Liebe Freunde von Mwana Wange,

herzlich grüßen wir Sie in Nah und Fern in diesen herbstlichen Tagen. Zur Zeit des ersten Informationsblattes dieses Jahres hatte die Corona-Pandemie gerade begonnen und nun leben wir bereits über ein halbes Jahr damit und niemand weiß, wann wir das Virus besser beherrschen können.

Unser Leben hier ist jedoch in keiner Weise vergleichbar mit der Situation in Uganda. In unserem Brief vom August haben wir versucht, Ihnen die dortigen Gegebenheiten etwas näher vor Augen zu führen und Sie um Hilfe zu bitten. Herzlich danken wir Ihnen für alle Ihre große Hilfsbereitschaft. Die Spenden sind bereits zum größeren Teil nach Uganda auf den Weg gebracht. Zur momentanen Situation erfahren Sie etwas in einem nachfolgenden Artikel.

Sehr bedauern wir, dass die geplante Fahrt nach Uganda auf das nächste Jahr verschoben werden musste, was jedoch auch noch unsicher ist.

Zu unserer Freude haben wir in den vergangenen Tagen erfahren, dass Mitte Oktober für die Abschlussklassen P7, S4 und S6 die Schule wieder beginnen soll, damit die Schülerinnen und Schüler einen Abschluss erhalten können.

Unsere herbstlichen Einnahmequellen hier durch Benefizkonzert, adventliche Basare u.ä. fallen zum großen Teil aus, sodass wir spürbare finanzielle Einbußen in diesem Jahr verkraften müssen.

Trotzdem bleiben wir voller Hoffnung, dass wir alles Notwendige bewältigen können.

Bitte behalten auch Sie Zuversicht und bleiben Sie gesund!

Brigitte Schmeja
Vorsitzende

 

Tu Gutes und sprich darüber

Als für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortliches Vorstandsmitglied bin ich ständig auf der Suche nach Möglichkeiten, unseren Verein, sein Anliegen und die damit verbundene Arbeit publik zu machen. Und so ging ich einem Hinweis unserer Vorsitzenden, Frau Prof. Schmeja, nach. Im Vorabendprogramm des MDR Fernsehens hatte sie bei "Sachsen Anhalt heute" gesehen, dass dort Vereinen Sachsen Anhalts die Möglichkeit eingeräumt wird, sich vorzustellen. Am 02.01.2020 ging unser Bewerbungsschreiben beim MDR ein und am 07.02.2020 trafen wir (Brigitte Schmeja und ich) uns mit der zuständigen Redakteurin, Frau Anja Walzcak. Wir informierten über den Verein, offerierten unser nun schon in die Jahre gekommenes Buch „Roter Staub und schwarze Freunde“, schenkten ihr den aktuellen Kalender von 2020 und versuchten, die Redakteurin für unsere Arbeit zu begeistern.

Als dann am 05.03.2020 unsere Fotoaus-stellung im Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara eröffnet wurde, war Frau Walzcak mit einem Kamerateam zur Stelle. Eine wichtige Frage stand für sie im Raum: Wie kann man unsere Arbeit, die hier vonstatten-geht, in für jedermann interessanten "laufenden" Bildern wiedergeben? So versprachen wir ihr einige schöne Videosequenzen von unserer diesjährigen Reise aus Uganda mitzubringen.

Und dann kam die Pandemie. Längere Zeit bestand noch die Hoffnung, dass wir im August doch reisen könnten. Diese Zuversicht wurde immer weniger, umso mehr Zeit verging. Am 13.06.2020 traf sich dann die Reisegruppe "Uganda 2020" und verschob einstimmig die Unternehmung auf 2021. Zu diesem Treffen hatten wir auch Frau Walzcak (mit Kamerateam) eingeladen. Im Moritzhof gaben Anwesende Interviews, zeigten Souvenirs aus Uganda und erzählten Anekdoten von vergangenen Reisen. Der Höhepunkt war das Vorführen von Gomesis (traditionelles Frauengewand in Uganda). Am 18.06.2020 konnte man in "Sachen Anhalt heute" in der Rubrik "Mein Verein" einen lebendigen, informativen und super moderierten Beitrag sehen.

Ein großes Dankeschön an Frau Anja Walzcak (und ihr Team), die mit viel Fingerspitzengefühl, Empathie und Geschick einen tollen Beitrag über "Mwana Wange e.V." erstellt hat.

Der Beitrag ist übrigens noch bis 18.06.2021 in der Mediathek des MDR abrufbar. (https://www.ardmediathek.de/mdr/video/mdr-sachsen-anhalt-heute/mwana-wange-leistet-hilfe-auch-corona-zum-trotz/mdr-sachsen-anhalt/Y3JpZDovL21kci5kZS9iZWl0cmFnL2Ntcy83M2RmMDk5MS03YTU4LTQxZDgtYmZiNC1kYWZmYTA2N2RiZTc/)

Und noch ein Tipp: Ein sehr eindrucksvolles Buch über die Erfahrung mit eigener Krankheit und dem Willen, nicht aufzugeben: "Feinde in meinem Kopf" von Anja Walzcak.

Silvia Kastler

 

Finanzen 2020

Die Mitglieder, Freunde und Förderer unseres Vereins haben durch ihre zahlreichen Spenden ermöglicht, dass bisher Einnahmen in Höhe von insgesamt 41.848,34 € (Stand 08.09.2020) erzielt wurden.

In dieser Summe sind 980,00 € (zusätzlich zu den bereits erhaltenen 8.177,00 €) aus unserer Weihnachtsspendenaktion 2019 für Federmappen und 861,00 € aus Kalenderverkäufen enthalten.

Durch die eingegangenen Spenden konnte ein neues Klassenzimmer in der Primary School in Kyakajaaka an das bestehende Schulgebäude angebaut sowie der Neubau einer Toilette für den Kindergarten in Kyamaganda finanziert werden.

Im August 2020 erfolgte durch unseren Verein der Spendenaufruf zur Corona-Hilfe, um die Nahrungskrise in Uganda abzumildern. Zu unserem Aufruf erfolgten bisher Spenden in Höhe von 5.905,00 € (Stand 08.09.2020).

Den bisher erwähnten Einnahmen stehen Ausgaben in Höhe von 39.022,11 € gegenüber.

Diese Ausgaben beinhalten 24.264,00 € Schulgelder, 1.000,00 € für den Neubau der Toilette im Kindergarten von Kyamaganda sowie 10.000,00 € für den Klassen-zimmeranbau in Kyakajaaka, die nach Uganda überwiesen wurden.

Weiterhin wurden bisher 2.074,48 € für Federmappen und deren Füllung zur Weihnachtsspendenaktion 2019 ausgegeben.

Für die Öffentlichkeitsarbeit (Infopost, Internetgebühren, Porto) wurden im Jahr 2020 bisher 792,83 € verwendet. Die Aufwendungen für Sparkassengebühren betragen derzeit 113,80 €.

Mitglieder des Vereins verzichteten auf die Erstattung von Aufwendungen in Höhe von 107,82 € und reduzierten damit die Ausgaben des Vereins.

Auf Grund der anhaltenden Corona-Situation und der damit einhergehenden Schulschließungen wird über die Aussetzung der Schulgeldzahlungen nach Uganda noch entschieden. Über dahingehende Entscheidungen werden wir zeitnah informieren.

Für die zahlreichen Spenden unserer Mitglieder, Freunde und Förderer unseres Vereins bedanken wir uns herzlich und hoffen weiterhin auf Ihre Unterstützung.

Jana Lützkendorf

 

Zur aktuellen Situation in Uganda

In Uganda gibt es zurzeit 7.530 bestätigte Infektionen und leider auch 73 Todesfälle (Stand 27.09.2020). Auch wenn diese Zahlen im Vergleich derer von Brasilien, Nordamerika oder Indien (noch) niedrig scheinen, steigt die Kurve der Infektionszahlen in den letzten Wochen rasant an. Doch die Folgen der Corona-Pandemie in Uganda (und sicher auch in anderen Ländern Afrikas) sind nicht weniger ernst, denn auf das Virus folgt der Hunger. "Hunger ist genauso tödlich wie Covid-19" - so ist ein Artikel im "Daily Monitor", einer auflagenstarken ugandischen Tageszeitung vom 4. Mai dieses Jahres überschrieben. David Lukwago, der Autor, beschreibt die Situation in seinem Heimatland: Der Lockdown und die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie kamen zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt, nämlich zu einer Zeit, zu der Felder und Gärten bestellt werden. 70% der Bevölkerung leben von den Erträgen ihrer Felder und Gärten. Der Lockdown unterbrach nicht nur alle wirtschaftlichen Aktivitäten, sondern auch die Lebensmittelkette.

Der öffentliche Verkehr kam zum Erliegen. Nur LKWs mit Lebensmitteln und Krankenwagen waren erlaubt. Für private PKW bedurfte es einer Sondergenehmigung. Taxen und Busse durften zwar fahren, jedoch nur mit der Hälfte der sonst üblichen Passagiere. Dadurch wurde der öffentliche Personentransport extrem teuer.

Besonders für die Kleinerzeuger war der Transport der Ernteerträge zu den Märkten kaum möglich. Der Verkauf von Nahrungsmitteln auf den Märkten fiel weg und damit die oft einzige Verdienst-möglichkeit der armen Bauern. Die Folge war, dass es nun weniger Nahrungsmittel gibt und diese zu überhöhten Preisen.

Inzwischen wurden die Bestimmungen etwas gelockert, von einem einigermaßen normalen Zustand kann aber keine Rede sein. „Die Menschen sterben hier nicht an Corona, sondern wegen Corona“, so eine Nachricht aus Uganda.

Besorgniserregend ist auch die Situation an den Schulen des Landes, besonders an denen in privater Trägerschaft.

Im März wurden alle Schulen geschlossen. Zunächst hatte die Regierung vor, die Schulen bald wieder zu öffnen, aber sie beschloss dann, dass die Wiedereröffnung für Kinder und Lehrer zu gefährlich sei. Alle Schüler, selbst die aus den Internatsschulen oder gar Waisenkinder, mussten nach Hause gehen. Der Unterricht sollte über Fernsehfunk und Radio übertragen werden. Sofern man ein Gerät besitzt, konnten die Kinder am Unterricht teilnehmen. Aber nicht jede Familie besitzt ein Rundfunk- geschweige denn ein Fernsehgerät und somit mussten viele Kinder untätig bleiben.

Die Schulschließung betraf nicht nur die Kinder. Während die Lehrer in den staatlichen Schulen weiterhin bezahlt wurden, sind die Lehrer von Privatschulen nach wie vor ohne Einkommen, denn deren Gehalt hängt von den Schulgebühren ab, die zurzeit ausgesetzt sind.

Nun sollen die Schulen ab dem 15. Oktober wieder geöffnet werden, allerdings nur für die Klassenstufen Primary 1 sowie Secundary 4 und 6, also Klassen, an deren Ende Prüfungen stehen. Für die Wiedereröffnung gelten strenge Sicherheits- und Hygienebestimmungen (COVID-19 Standard Operating Procedures (SOPs)), die von vielen Schulen gar nicht erfüllt werden können. Wie soll man auch in einer Klasse mit 80 bis 100 Schülern Sicherheitsabstände einhalten?

Um wenigstens punktuell die unmittelbare und schlimmste Not zu lindern, hatten wir Freunde und Unterstützer um Hilfe gebeten und konnten uns über fast 6.000 Euro freuen. Mit dem Geld unterstützen wir die Schulen in Ntuusi und Kyakajaaka.

Leider mussten wir unsere seit langem geplante Reise nach Uganda verschieben. Bis vor kurzem gab es keine Flüge nach Uganda und es wurden keine Einreisevisa ausgestellt. Inzwischen ist der internationale Flughafen Entebbe wieder geöffnet und die Einreise von Touristen erlaubt. Allerdings müssen Einreisende ein negatives Testergebnis vorweisen und die Reiseveranstalter müssen sicherstellen, dass es zu keinen Begegnungen mit ugandischen Menschen kommt.

Unsere Reise nach Uganda, deren wichtigste Anliegen ja gerade die Begegnungen mit „unseren“ Kindern und mit den Freunden und Partnern vor Ort sind, ist unter diesen Umständen auch weiterhin nicht möglich. Bleibt also abzuwarten und zu hoffen, dass sich die Situation bis zum nächsten Jahr weiter entspannt.

Dagobert Glanz

 

Wie baut man in Afrika eine Toilette?

Die Hauptaufgabe unseres Vereins ist die Unterstützung von Schulkindern in Uganda, doch haben sich im Laufe unserer Tätigkeit verschiedene andere Projekte ergeben, die alle dazu beitragen, die Situation der Menschen in Uganda zu verbessern.

Eines dieser Projekte wurde an uns von Daphine in der Bishop Ddungu Schule in Kyamaganda herangetragen. Daphine ist die Leiterin des Kindergartens, der an die Schule angeschlossen ist. Ihre kleinen Schützlinge müssen die Toilette der „Großen“ mitbenutzen, was für die Kleinen nicht sehr angenehm ist. Deshalb Daphines Bitte: Könnt Ihr uns beim Bau einer Toilette helfen?

Insgesamt würden etwa 8,6 Millionen Ugandische Schilling benötigt. Zwei Millionen hatten die Eltern bereits gesammelt! Die noch benötigten 6,6 Millionen Schilling, das sind etwa 1.600 bis 1.700 Euro, fehlten also noch. Eine großzügige Spende (ein Freund unseres Vereins hatte anlässlich seines runden Geburtstages um Spenden für Mwana Wange gebeten) versetze uns in die Lage, den Bau der Toilette in Angriff zu nehmen.

Der erste Bauabschnitt ist das Ausheben einer Grube: 70 Fuß tief, das sind etwa 21 Meter! Diese Arbeit wird von Spezialisten erledigt, ein Mann, der die Grube gräbt, sein Kollege schafft das lockere Erdreich nach oben.

Ist die Grube fertig, wird ein Fundament gemauert und das Ganze mit einer Betonplatte verschlossen. Schließlich folgen die Wände und das Dach.

Allerdings fehlt dazu noch das Geld. Daphine wartet nun darauf, dass die Schule wieder anfängt und die Kinder kommen, und sie hofft, dann weiteres Geld von den Eltern zu bekommen.

Auch wir haben inzwischen noch etwas Geld für den Toilettenbau bekommen und vielleicht können wir ja den Bau mit Ihrer Hilfe beenden?
Dagobert Glanz

Dagobert Glanz

 

Kalender für 2021

Kalenderblätter erinnern uns, wie schnell die Zeit vergeht. Mit hübschen Bildern versehen, wecken sie Sehnsucht nach Harmonie, erheitern mit lustigen Sprüchen oder wecken das Fernweh in uns.

So wie all die letzten Jahre, versuchen wir mit unserem neuen Kalender, Sie mit hineinzunehmen in unsere Arbeit. Bilder des Lebens in Uganda mit (hoffentlich passenden) Weisheiten können auch im Jahr 2021 Ihre Stuben und Büros schmücken.

Auch in diesem Jahr geben wir den Kalender für 7,00 € ab. Die Bezugsmöglichkeiten bleiben wie in den vergangenen Jahren bestehen. Zusätzlich gibt es die Variante, über unsere eMail-Adresse info@mwana-wange.de Kalender zu bestellen. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf! Möchten Sie, dass wir Ihnen einen oder mehrere Kalender zusenden, werden wir dies selbstverständlich gern tun. In dem Fall (wie auch sonst immer!) freuen wir uns über eine kleine Spende für den Aufwand.

Silvia Kastler

 

 

Download Informationsblatt 2/2020

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Flyer Mwana wange, 2017
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Archiv Informationsblatt

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